Rezension "Basar der bösen Träume"


Seit längerem habe ich endlich wieder die Zeit gefunden etwas zu schreiben. Ich habe mich entschieden etwas auf meinem Blog zu verändern: Keine Sorge. Es wird sich hier weiterhin alles oder vieles um Bücher drehen, aber ich möchte gerade weil ich bald ins Ausland gehe alles ein wenig umstrukturieren. Vielleicht hat sich ja der ein oder andere gefragt: Was war die letzten Wochen los bei mir? Ich selbst habe mir jedenfalls diese Frage gestellt...

Erstmal habe ich endlich meinen Abschluss geschrieben und bin auch mit dem Ergebnis zufrieden. Ich war besser als erwartet. Danach ging es für mich sofort auf mein erstes Festival, zu einem Unibewerbertag und dann in den Urlaub. Eigentlich relativ entspannt. Zum lesen bin ich aber nicht gekommen. Einzig und allein Stephen Kings „Basar der bösen Träume“ konnte mich fesseln und mich begeistern.

Abermals legt Stephen King, u.a. Träger des renommierten O.-Henry-Preises, eine umfassende und vielseitige Kurzgeschichtensammlung vor. Die Originale wurden teilweise in Zeitschriften vorabveröffentlicht; andere liegen erstmals in der Sammlung vor. Die Geschichte »Keksdose« wurde neu in die Taschenbuchausgabe aufgenommen.

Nicht immer blanker Horror, aber immer psychologisch packend und manchmal schlicht schmerzhaft wie ein Schlag in die Magengrube – Geschichten, die uns einladen, Stephen Kings Meisterschaft im Erzählen aufs Neue beizuwohnen, oder wie er selbst sie in seinem Basar der bösen Träume ausruft: »Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für euch geschrieben. Aber seid vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.«“

Taschenbuch: 816 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (10. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453438922
ISBN-13: 978-3453438927
Originaltitel: The Bazaar of Bad Dreams
Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 4,8 x 18,8 cm

Ich bin mir bei diesem Buch einfach nicht recht schlüssig, was ich davon halten soll: Einerseits handelt es sich um King und Kings Bücher sind immer genial, aber leider habe ich in dieser Sammlung die ein oder andere Kurzgeschichte gelesen, die mir so gar nicht gefallen hat. Bestes Beispiel dafür wäre „Tommy“. Hier weiß ich gar nicht was er mir mit dieser Geschichte sagen wollte. Die erste Geschichte dagegen konnte mich zum Beispiel vollends packen!
Die Charaktere sind wie immer einsame spitze und besitzen eine unvergleichbare Tiefe, die Ideen zu den einzelnen Geschichten sind beeindruckend erschreckend und das Setting ist in der Regel überraschend neu. Besonders beeindrucht hat mich „Böser kleiner Junge“ . Sehr atmosphärisch und gruselig.


Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen.  

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